Alkoholsucht: Mein Vater hat sich in den Tod getrunken


  • Am Vor 4 Monate

    reporterreporter

    Dauer: 11:47

    Alkoholsucht: Knapp 1,7 Millionen Deutsche sind betroffen. Alinas Vater war jahrelang alkoholkrank, bis er schließlich an Leberversagen verstorben ist. Das war vor knapp drei Jahren, als Alina gerade mal 17 Jahre alt und mitten im Abi-Stress war. Heute kann sie besser mit der Situation umgehen, aber mit ihr abzuschließen fällt ihr immer noch sehr schwer. In Deutschland sterben jährlich 74.000 Menschen an den Folgen ihrer Alkoholsucht. Angehörige von Alkoholkranken fühlen sich oft machtlos, weil sie nicht wissen, wie sie helfen können.
    Alina und ihre Familie haben immer wieder auf ihren Vater eingeredet und versucht, ihn zu einer Therapie zu überreden. Drei Mal hat er es probiert, aber immer abgebrochen. Für Alina wie ein Schlag ins Gesicht. Irgendwann hat sie eingesehen, dass sie nichts mehr für ihn tun kann und hat eigene Strategien entwickelt, mit der Situation umzugehen. Sie hat offen mit Freunden darüber gesprochen und Tagebücher geführt, um sich später daran zu erinnern, wie sie sich in dem Moment gefühlt hat. Das zeigt ihr heute, wie stark sie, ihr Bruder und ihre Mutter damals waren und die Situation gemeinsam überstanden haben.
    Nach dem Tod ihres Vaters hat Alinas Mutter sie mit zu einer Sucht-Beratungsstelle mitgenommen, wo sie regelmäßig Therapien gemacht hat. Sie wollte zeigen, dass Alina und ihr Bruder sich jederzeit dort Hilfe holen können. Solche Anlaufstellen gibt es in fast allen Städten Deutschlands. Auch online gibt es eine Fülle von Hilfsangeboten, auch anonym! Wer also - auch als Angehöriger - Hilfe sucht, kann sich rund um die Uhr an solche Stellen wenden!
    Alinas persönlichen Alkoholkonsum hat die ganze Situation nicht eingeschränkt. Sie sieht diesen unabhängig von ihrem Vater. Und nur weil er alkoholsüchtig war, heißt das nicht, dass sie sich das verbietet. Es stört sie viel mehr, dass Alkohol so fest in der Gesellschaft verankert ist, toleriert und teilweise noch gefeiert wird. Sie wünscht sich einen viel differenzierteren Diskurs über Alkohol und seine Folgen.
    Weitere Infos zum Thema:
    Die Zahlen aus dem Film:
    Deutsche Hauptstelle für Sucht, Jahrbuch Sucht 2018: www.aktionswoche-alkohol.de/fakten-mythen/zahlen-und-fakten/
    Was können Angehörige bei Alkoholabhängigkeit tun? www.kenn-dein-limit.de/alkohol/alkoholabhaengigkeit/angehoerige-und-co-abhaengigkeit/
    Wie können Angehörige helfen? www.kenn-dein-limit.de/handeln/wie-kann-ich-helfen/
    Wichtig:
    Als Angehöriger eines alkoholkranken Menschen haben es viele sehr schwer und sehen ihre Situation als ausweglos. Doch es gibt eine Fülle an Anlaufstellen und Angeboten zur Hilfe und Selbsthilfe, auch anonym.
    Über die Website der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Jugend- und Eheberatung e.V. (DAJEB) findest du die nächste Beratungsstelle in deiner Nähe: www.dajeb.de/beratungsfuehrer-online/beratung-in-ihrer-naehe/
    Info-Telefon der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:
    Das BZgA-Info-Telefon beantwortet alle eure Fragen zur Suchtvorbeugung. Bei Alkohol- oder anderen Abhängigkeitsproblemen bietet das BZgA-Telefon eine erste persönliche Beratung mit dem Ziel, Ratsuchende an geeignete lokale Hilfs- und Beratungsangebote zu vermitteln.
    BZgA-Info-Telefon:
    Tel: 0221 892031*
    Mo.-Do. 10.00 bis 22.00 Uhr
    Fr.-So. 10.00 bis 18.00 Uhr
    (*Preis entsprechend der Preisliste ihres Telefonanbieters für Gespräche in das Kölner Ortsnetz)
    Hier findest du rund um die Uhr ein offenes Ohr und kostenfreie Hilfe:
    Telefonseelsorge:
    Die Telefonseelsorge ist unter der Rufnummer 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222 sowie 116 123 rund um die Uhr erreichbar. Sie berät kostenfrei und anonym. Der Anruf hier findet sich weder auf deiner Telefonrechnung noch im Einzelverbindungsnachweis wieder.
    Menschen muslimischen Glaubens können sich an das muslimische Seelsorgetelefon wenden. Es ist ebenfalls kostenfrei und 24 Stunden am Tag unter der Rufnummer 030/44 35 09 821 zu erreichen.
    Chat der Telefonseelsorge:
    Die Telefonseelsorge bietet auch die Möglichkeit an, sich Hilfe per Chat zu holen. Dazu meldet euch auf deren Website an. chat.telefonseelsorge.org/index.php
    E-Mail Beratung der Telefonseelsorge:
    Die Telefonseelsorge bietet zudem auch eine E-Mail Beratung an. Der E-Mail-Verkehr läuft über die Website der Telefonseelsorge und ist deshalb nicht in deinen Postfächern zu finden. ts-im-Internet.de/
    Nummer Gegen Kummer:
    Die Nummer gegen Kummer ist ein kostenfreies Beratungsangebot für Kinder, Jugendliche und Eltern in ganz Deutschland. Ihr erreicht sie unter der 116 111 und per E-Mail: www.nummergegenkummer.de/kinder-und-jugendtelefon.html#log_in
    Team: Marspet, Maik Arnold, Julia von Cube, Stefanie Liebl
    Musik:
    Indian - Sleeping At Last
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Marspet
Marspet

Ich hatte ja schon einige Drehs, wo mir zwischendurch die Worte fehlten, einfach, weil es so heftig war, was mir die Menschen dort erzählt und anvertraut haben.. Aber diesmal hatte ich sehr viele solcher Momente. In so jungen Jahren so viel durchzumachen und sich trotzdem nicht aufzugeben und so positiv und selbstbewusst zu sein. Ich bin begeistert von Alina und habe viel auch für mich persönlich mitgenommen! Wie habt ihr beim Gucken empfunden? Alina ist leider eine von vielen jungen Menschen, die alkoholsüchtige Menschen in der Familie haben. Habt ihr auch ähnliche Erfahrungen machen müssen? Lasst uns gerne darüber sprechen, wenn ihr mögt. Wem das zu persönlich ist, kann natürlich auch nur Kommentare der anderen liken und so indirekt mitreden.

Vor 4 Monate
MightyMermaid
MightyMermaid

Meine leibliche Mutter ist auch Alkoholikerin und ihre Eltern waren es ebenfalls beide. Sie hat sich leider für den Alkohol statt für mich entschieden... Und später meine jüngeren Geschwister wurden auch aus der Familie geholt. Ich kann nicht verstehen, warum man nicht wenigstens für seine Kinder kämpfen und die Therapie durchziehen kann. Ich bin anders. Ich stelle mich den Themen und gehe einen anderen Weg als der Rest der Familie. Klar hab ich bei Partys auch mal getrunken, aber darauf geachtet wie oft und vor allem habe ich eine goldene Regel: niemals alleine was trinken! Mittlerweile habe ich schon seit Jahren keinen Alkohol getrunken, anfangs weil es sich mit einem Medikament nicht vertragen hätte und mittlerweile habe ich einfach keine Lust mehr darauf. Es ist schöner bei klarem Verstand zu sein und die Kontrolle zu haben. Ich habe kein Problem, wenn andere in meiner Gegenwart trinken, nur wenn ich plötzlich von Biergeruch (z.B. in der Bahn) überrascht werde, triggert mich das. Fazit: Ich will es nicht. Ich brauche es nicht. Und ich werde NIE so sein wie sie! "Alkohol ist ein hervorragendes Lösungsmittel: Es löst Familien, Ehen, Freundschaften, Arbeitsverhältnisse, Bankkonten, Leber- und Gehirnzellen auf. – Es löst nur keine Probleme.... "

Vor 4 Monate
Andreas Baltrusch
Andreas Baltrusch

Ich denke, das viele sich gar nicht trauen, ihre persönlichen Erfahrungen aus der Familie hier als Kommentar mit der Öffentlichkeit zu teilen, weil das ein sehr privates/intimes Thema ist.

Vor 4 Monate
Paul
Paul

Mein Vater hat mir heute gesagt dass er nur noch die Hälfte von dem trinkt was er so üblich am Tag trinkt, mit der Begründung er möchte nicht der Vierte auf der Arbeit sein, der einen Herzinfakt bekommen hat.

Vor 4 Monate
Klappspaten
Klappspaten

Ich habe zwar keinen Bezug zu Alkoholsucht, aber ich möchte dennoch eine Story mit euch teilen. Bei der Geburtstagsfeier eines Freundes war ich irgendwann so betrunken, dass ich mir nicht mehr im Klaren darüber war, wie viel ich da grad noch trinke. Ich hab komplett die Kontrolle verloren. So besoffen war ich noch nie. Am nächsten Tag natürlich das ganze Programm von brutalen Kopfschmerzen bis Würfelhusten. Die Kopfschmerzen haben sich noch zwei Wochen weiter durchgezogen und strahlen auch bis in den Kiefer. Für die Kieferschmerzen hatte ich die Weisheitszähne im Verdacht und hab mir die kurzerhand ziehen lassen. Die Schmerzen blieben jedoch. Nach ein paar Tagen hatte sich dann herausgestellt, dass der Grund für das alles eine böse Nasennebenhölenentzündung war, die ich mir an dem Abend zugezogen hatte. Einmal mit Antibiotika behandelt war alles wieder gut, aber der bittere Nachgeschmack der ganzen Geschichte blieb. Jetzt ein paar Monate später fällt es mir schwer auf Partys mich am Saufen zu beteiligen und bekomme wieder dieselben Kopfschmerzen wenn ich nur an Liköre, Schnäpse, etc denke. Ich glaub das wars erstmal mit dem harten Scheiß für mich...

Vor 4 Monate
Herman mönch
Herman mönch

Bin trockener Alkoholiker. Als ich aufhörte zu saufen war mein Kind noch klein 2 1/2 ca. Weil ich ein guter Vater und Ehemann sein wollte ✌️. Seit dem Rückfall frei Trocken und es Läuft alles wieder 💪 Tolle Sendung. Wirklich gut.

Vor 6 Stunden
Dedolf
Dedolf

Mein Vater ist auch Alkoholiker. Seine Sucht hat unsere Familie zerstört, weil er bis heute nicht einsieht, dass er ein Problem hat, leider. Ich habe Angst, dass ich auch einmal abhängig von Alkohol werde und nicht in der Lage sein werde, Hilfe anzunehmen. Wenn ein Familienmitglied suchtkrank ist prägt es einen sehr für den weiteren Lebensweg

Vor 11 Tage
reporter
reporter

Das klingt schlimm, Dedolf... Sich das einzugestehen, ist sicherlich der schwerste Schritt. Aber nur weil dein Vater Alkoholiker ist, heißt es noch lange nicht, dass du es auch werden wirst, aber wir verstehen deine Angst. Immerhin kannst Du das gut reflektieren, wir drücken die Daumen! Als Angehöriger eines alkoholkranken Menschen gibt es viele Anlaufstellen und Angeboten zur Hilfe und Selbsthilfe, auch anonym. Hier findest du die nächste Beratungsstelle in deiner Nähe, falls Du das nicht vielleicht sowieso schon kennst. Vielleicht gibt es ja ein paar neue Anstöße für Dich: http://www.dajeb.de/beratungsfuehrer-online/beratung-in-ihrer-naehe

Vor 10 Tage
You make me HAPPY
You make me HAPPY

Diese Geschichte erinnert mich an das Buch "Wiebke und Paul" (nach wahrer Begebenheit) stark darüber zu sprechen

Vor 2 Monate
Ilona Tretow
Ilona Tretow

Erstmal: Respekt vor Alina! Sich vor die Kamera zu stellen und über dieses Schicksal zu sprechen, verdient Hochachtung! Ich finde es gut, wie viel Selbstvertrauen sie aus ihrem Leben schöpft und dass sie ihre Leistungen z.B. nicht als selbstverständlich ansieht oder unter den Teppich kehrt. Das wichtigste, was man als Kind eines Alkoholikers tun kann, ist sich innerlich und, soweit wie möglich, auch äußerlich abzugrenzen. Eine Partnerin kann sich trennen, ein Kind ist den Eltern ausgeliefert. Mein Vater war Alkoholiker seit ich denken kann. Schon mit sechs Jahren fieberte ich meinem 18. Geburtstag entgegen. Drei Tage nach meinem 18. Geburtstag bin ich ausgezogen. Abitur und Ausbildung absolvierte ich danach. Am schlimmsten war die Einsamkeit und niemanden zu haben, mit dem ich reden konnte! Heute liegt mein Vater im Sterben und er wirft uns Kindern vor, wir hätten ihn im Stich gelassen. Er will von uns niemanden sehen. Ich finde es eigentlich verdreht, erntet man doch, was man säht... Allerdings denke ich im Falle eines Alkoholikers, dass er nicht weiß, wie sehr er geliebt und gebraucht wird. Früher dachte ich, der Alkohol sei meinem Vater wichtiger als wir Kinder. Heute bereue ich, meinem Vater nie gesagt zu haben, wie lieb ich ihn hab', damit er vielleicht einen Grund gehabt hätte, mit dem Trinken aufzuhören. Was das eigene Trinkverhalten von Alkoholiker- Kindern betrifft, bin ich etwas kritischer als Alina. Ich bin mir dem Risiko bewusst, bei Problemen mehr zu trinken als mir gut tut. Darum vermeide ich den Alkohol ganz.

Vor 3 Monate
Eule 5032
Eule 5032

Ich scrolle durch die Kommis und sehe sehr viele lange Kommentare. Wie schön dass jeder seine Geschichten erzählen kann!

Vor 3 Monate
Marspet
Marspet

Eule 5032 Ich finde das extrem schön. Es freut mich, dass sich die Community hier so wohl fühlt, um offen darüber zu sprechen.

Vor 2 Monate
Lisa Kläs
Lisa Kläs

Das Thema trifft mich sehr. Meine größere Schwester lag leider scjon öfters nach einer Party im Krankenhaus. Das hat mir immer Angst gemacht das ivh sie verliere 😢aber seit diesem Jahr lebt sie aucv kommplett trocken. Sie hatte zwar keinen geleitetn Entzug , aber ich denke es ist auch so gut . Mein Onkel war früher auch Alkoholiker und hat sich fast zu tode gesoffen und er hat den Entzug gemeistert🙂Meine Oma war früher auch öfters voll getrunken in einer Bar, als mein Vater vllt. Gerade mal 9 Jahre alt war musste er sie so regelmäßig in diesen zustand sehen. Main Vater ist auch kpmmplett gegen Sauf partys und so etwas. Ein Gläschen Wein ab und zu schadet ja nicht 😉Danke das du deine Geschichte teilst, ich denke viele haben leider ein ähnliches oder das gleiche Alkohol erlebniss wie du! Aber man braucht kein Alkohol um glücklich zu sein, es braucht nur liebe, freunde und vorallen Familie!Alkohol ist ist auch eine Form von Droge, mann kann süchtig werden, seinen Körper zerstören und sterben. Warum werden wkr von unseren Mitmenschen nur zum Alkohol verleitet? Warum gehört das zu jeder Party? Es gibt andere wege, für alles mn muss es nicht ersaufen oder versaufen, man kann den anderen weg nehmen und leben mit einem gesunden Körper. ALKOHOL NUR IN BEDACHTEN MASSEN TRINKEN! SONST GIBT ES VLLT EINEN GRABSTEIN MEHR!!!

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Danke auch dir, dass du deine Geschichte teilst! Was Alkohol in deiner Familie gemacht hat, zeigt, wie schnell es gehen kann. Schön, wenn es mit dir und deinem Vater Menschen gibt, die den anderen dann aber Halt geben. Wir finden, du hast etwas sehr wichtiges und erwachsenes gesagt. Alles Gute für dich und deine Familie!

Vor 3 Monate
Debbie K.
Debbie K.

Ich trinke auch nicht so viel Alkohol. wenige Cocktails oder Biere sind okay, aber wenn es dann etwas "mehr" werden sollte, was auch nicht viel ist, bekomme ich am nächsten Tag schreckliche Bauchschmerzen und muss ständig auf Klo..

Vor 4 Monate
Marina Normann
Marina Normann

Ich habe so ziemlich das Selbe erlebt, aber bei meinem Papa war es trotzdem unerwartet, obwohl er jahrelang Alkoholiker war.Weil er auch nie wirklich was gesagt hat, wenn es ihm schlecht ging und die letzten Tage hat er alleine gelitten , hat seine letzte Partnerin weg geschickt , sie hat keinem von uns Bescheid gegeben . Schließlich ist mein Vater dann umgekippt , es ging alles ab,sein Freund hat ihn gefunden, nachdem Papa bei seiner Freundin nicht mehr ans Telefon ging.Der Freund dachte , dass mein Vater schon tot ist, weil er dort wie tot dalag , aber er war erstmal nur bewusstlos. Im Krankenhaus ging es dann nach zwei Tagen letztendlich ganz zuende, nachdem mein Vater an Geräte angeschlossen wurde im Beisein von meiner Tante und meinem Cousin. Ich war damals 2005 erst 15 und alle anderen erfuhren es erst als es zuende war,weil meine Tante in dem ganzen Stress und Schockzustand nicht die Telefonnummern von meinen Brüdern hatte und meine Oma schaffte es auch nicht mehr rechtzeitig ins Krankenhaus und sah mein Papa nur noch zum letzten Mal als er schon tot war.Erst danach erfuhren wir es alle und es war ein regelrechter Schock. Ich bin jetzt 28 und akzeptiere das erst seit 3 Jahren bzw hab gelernt damit zu leben. Davor trauerte ich in mal schwächeren und stärkeren Phasen mit psychischer Hilfe,Therapie und mit der Hilfe von Freunden und Familie. Ich wünsche allen ,die das Selbe durchgemacht haben und durchmachen ganz viel Kraft und hoffe,dass eure Angehörigen, die Alkoholiker sind und noch leben davon weg kommen und eine Therapie gut meistern. Liebe Grüße von Marina aus Witten. Mein Mitgefühl an euch alle 😢😢😙😙😙😙

Vor 4 Monate
Marina Normann
Marina Normann

+reporter Vielen lieben Dank für die tolle Antwort und ich würde mich sehr freuen, wenn auch ich mal persönlich mit dir über meine Geschichte sprechen könnte. Ich würde mich sehr über deine Antwort freuen. Liebe Grüße von Marina .

Vor 3 Monate
reporter
reporter

Schlimm, dass Du solche Erfahrungen machen musstest, liebe Marina... Aber vielen, vielen Dank, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Es freut uns, dass du gelernt hast mit dem Thema umzugehen. Ganz viel Glück für die Zukunft <3

Vor 4 Monate
Liz -
Liz -

Wenn nicht akzeptiert wird, dass ich beim Feiern gehen nichts trinken möchte, heißt das einfach nur, dass man mit den falschen Leuten unterwegs ist. Das empfinde ich nämlich als respektlos, wenn meine Entscheidungen nicht akzeptiert werden.

Vor 4 Monate
kritischer hase
kritischer hase

Kein Wunder dass der Moderator keinen Alk trinkt .. er sieht aus wie der typische Kiffer 😂😂

Vor 4 Monate
Marspet
Marspet

kritischer hase Bitte was 😂

Vor 2 Monate
Jon Mauser
Jon Mauser

der alkohol ist doch ganrichts das problem. die probleme der menschen sind das problem. und das sie die nicht gut in den griff kriegen. von daher wie so oft moralisierende antiaufklärung von euch.

Vor 4 Monate
Ruediger Koehler
Ruediger Koehler

Bin schleichend in die Alkoholsucht hineingerutscht. Es hat sich eingependelt bei 1 Flasche Wein/Tag 6 Tage die Woche, am Wochenende 2 Flaschen Bier. Das mag wenig klingen. Es waren immer die Zeit nach der Arbeit, als ich mir dann immer den Alkohol gekauft habe. Fast nie habe ich es geschafft, an den den Geschäften abends vorbeizufahren. Es kam dann der Drang nach 2 Flaschen Wein am Abend bzw 3 Flaschen Bier. Gleichzeitig war am Ende des Geldes noch viel Monat übrig. Das war das Signal etwas zu unternehmen. Einerseits fühlte ich nichts beim Konsum von Alkohol - es wurde einfach heruntergekippt, damit ich abschalten konnte. Habe dann eine Entgiftung gemacht. Nach 10 Tagen Entgiftung war Ende mit dem Konsum. Seit der Zeit habe ich keinen Alkohol mehr angerührt und fühle mich wohl dabei. Das ist jetzt etwas mehr als 6,5 Jahre her.

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Wir sind sehr beeindruckt, dass dir der Weg aus der Sucht aus eigener Kraft gelungen ist! Gleichzeitig ist es auch sehr beängstigend, wie schnell sich so eine Sucht einschleichen kann. Alles Gute für dich und danke, dass du deine Geschichte mit uns geteilt hast!

Vor 4 Monate
eki noormann
eki noormann

Ich habe in den letzten Jahren sehr viel mit Depressionen kämpfen müssen und anderen psychologischen Problemen ... ich war jetzt 4 Monate in einer teilstationären Tagesklinik (Kinder und Jugendpsychatrie von vitos) ... Ich möchte anbei ein bischen love für jeden spreaden ❤ ich hoffe ich kann hiermit irgendwie helfen .... Ich möchte möglichst vielen Leuten helfen, weil ich mich dann besser fühle ... Ich kann jedem nur raten sich Hilfe zu suchen, ich kann die Hemmungen zu diesem Schritt aus eigenen Erfahrungen sehr gut nachvollziehen aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es sehr viele positive Folgen geben kann von angenommener Hilfe ... ❤ Wenn jemand mit mir schreiben möchte kann man mit mir per Instagram kommunzieren (selber Name wie der meines Youtube Kanals)

Vor 4 Monate
eki noormann
eki noormann

+reporter 😊

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Vielen Dank für deinen Mut und die aufbauenden Worte für alle! Toll, dass es du deinen Weg so gut meisterst ❤

Vor 4 Monate
eki noormann
eki noormann

Ich bin für ein kostenfreies bedingungsloses psychologisches Betreuungsrecht egal wie alt man ist ...

Vor 4 Monate
Hackmannhasstaudi
Hackmannhasstaudi

Wow er trinkt keinen Alkohol nicht weil er davon überzeugt ist dass es ihm ohne besser geht oder es ihm schlicht nicht schmeckt nein, die Begründung ist dass er Alkoholiker in seinem Umfeld hat. Einerseits ein unfassbares Armutszeugnis der eigenen Schwäche, impliziert es ja doch dass er selbst zu schwach ist sich selbst unter Kontrolle zu haben. Deshalb kann er nur entweder oder. Andererseits ist er immerhin ehrlich genug zu sich selbst und kann sich eingestehen dass er schwach ist. Die meisten Menschen sind etwas stärker und können auch mal Alkohol trinken ohne Alkoholiker zu werden die jeden morgen im eigenen erbrochenen aufwachen, das nennt man die Grauzone und die meisten Menschen leben darin.

Vor 4 Monate
Hackmannhasstaudi
Hackmannhasstaudi

Das klingt aber nicht sehr "open minded". Nur Aufgrund von Vorurteilen zu handeln wird doch sonst immer angeprangert.

Vor 4 Monate
Near D. Sade
Near D. Sade

Es geht einfach darum das er so viele negative Assoziation hat und deshalb keinen Alkohol trinken will.

Vor 4 Monate
Beccy _BvB
Beccy _BvB

So ging es mir auch und ich bin immer wieder froh zu sehen das ich und meine Geschwister nicht die einzigen sind die sowas erleben mussten.

Vor 4 Monate
Mediale Reizüberflutung
Mediale Reizüberflutung

6:34 Hallo Marcell Davis von 1&1

Vor 4 Monate
Frozenwayer
Frozenwayer

Also hatte ich mich doch nicht geirrt, bin als ihr euer Interview hattet vor der Klinik an euch vorbeigefahren und ich arbeite dort und muss leider sagen, was man nicht sagen darf, die meisten sucht-Patienten sind drehtürpatienten die immer wieder kommen und man weiß, dass diese Menschen leider nicht die Kurve kriegen...

Vor 4 Monate
eki noormann
eki noormann

Sehr pessimistisch

Vor 4 Monate
Pia Marie
Pia Marie

Super Reportage, gefällt mir wirklich sehr gut! Anderes Thema: ich finde es beeindruckend, wie unauffällig deine Brille ist (vom Reporter)!! Zwischenzeitlich war ich mir nicht mehr sicher, ob du überhaupt eine trägst haha

Vor 4 Monate
Marspet
Marspet

Pia Marie Haha :D und danke!

Vor 2 Monate
MonkeyDeRuffy777
MonkeyDeRuffy777

Passend dazu die aktuelle Reihe von Die Frage. Das Problem ist wirklich leider, dass niemand mal zeigt was wirklich passiert. Es wird immer nur erzählt, dass zu viel Trinken schlecht ist und das es der Leber schaden kann, aber nie genau was die Folgen sind, was einem macht und auch gar nicht bewusst gerufen. Der Rausch wird sogar von vielen Leuten sogar positiv dargestellt: "Hab mich wieder abgeschossen, war ne echt geile Party/Nacht" Aber niemand denkt mal daran, was da sonst noch bei passieren kann. Dabei hat man eigentlich nicht davon, wenn man sich komplett abschießt und den Rest nicht mehr mitbekommt... Ich finde man sollte einfach mal gerade jungen Menschen zeigen, was dabei passieren kann und nicht einfach nur in Worten sagen das es nicht gut ist. Und natürlich aber auch zeigen, was eben mit Menschen passiert, denen es nicht gut geht und dann anfangen Alkohol zu trinken, dass das genau der falsche Weg ist. Du kannst nem Alkoholiker sagen dass es nicht gut ist was die Person da macht, aber damit wird sie ja nicht aufhören, erst wenn man der Person bewusst macht, wie vielen anderen Menschen sie damit schadet denke ich hilft erst. Erst wenn man der Person aufzeigt, dass die Welt aus ganz vielen Menschen besteht, dann fängt es erst an was zu machen.

Vor 4 Monate
dein vater
dein vater

Mal ab und an ein Bierchen ist ja vollkommen in Ordnung. Maximalforderungen wie eine Alkoholprohibition sind ja auch idiotisch. Man erinnere sich doch nur an die Prohibition in Amerika Anfang des 20. Jahrhunderts. Bei dem Zeug das man damals nur bekommen hat, könnte man auch direkt Frostschutzmittel saufen. Rauchen war bis in die 60ziger auch völlig gesellschaftlich konform, zumindest unter Männern. Da hat Gesundheitsaufklärung viel getan.

Vor 4 Monate
KatarzynaLenkaSabria
KatarzynaLenkaSabria

wirklich stark!

Vor 4 Monate
Judith
Judith

Das ist echt super spannend, mal die Sicht von einer Angehörigen eines Süchtigen zu sehen. Meistens leiden die nämlich fast noch stärker unter der Sucht. Ich habe einen Interessanten Artikel über Co-Abhängikeit gelesen: http://wp.uni-passau.de/ehrenwort/printmagazin/

Vor 4 Monate
Manju Loges
Manju Loges

Mein Vater litt auch an einer Alkoholsucht. Es war eine wirklich harte Zeit, denn er wurde sehr aggressiv und hat uns geschlagen. Inzwischen ist er seit 8 Jahren trocken. Wir Kinder sind allerdings teilweise noch immer traumatisiert davon. Er versucht zwar unser Verhältnis zueinander zu verbessern, jedoch ist es schwer eine Bindung zu ihm aufzubauen, da eines der größten Gefühle, die ich für ihn empfinde, Angst ist. Ich weiß nicht, ob ich jemals diese Angst ablegen kann, denn er wird noch immer schnell aggressiv. Außerdem fällt es mir dadurch auch schwer Menschen zu vertrauen. Ich war 10 als er aufgehört hat Alkohol zu trinken und zu der Zeit wurde ich in der Schule gemobbt. Einer meiner größten Wünsche war, dass er für mich da sein sollte, aber er war nie in der Lage dazu. Meiner Mutter konnte ich mich auch nicht anvertrauen, denn sie weinte jeden Abend alleine in unserer Abstellkammer. Ich brachte es nicht übers Herz ihr etwas davon zu sagen und spielte ihr vor, dass alles in Ordnung wäre. Sie kann inzwischen keine Gefühle mehr zeigen, da mein Vater sie geschlagen hat, wenn sie geweint hat. Sie ist gefühlskalt geworden. Ich muss aber sagen, dass ich damit nun umgehen kann. Ich habe gelernt darüber offen zu reden und es zu akzeptieren, dass es zu meiner Geschichte gehört. Ich habe Strategien entwickelt und Stärke und Kraft daraus gezogen. Egal, was ihr gerade durchmacht, vergisst nicht, dass ihr niemals alleine seid. Es mag zwar manchmal so scheinen, dass alles unmöglich ist zu überwinden, aber ihr packt das. Einen schönen Tag/Abend euch♡

Vor 4 Monate
Conrnelia Merz
Conrnelia Merz

Ich glaube die wenigsten können über ihre Kindheit mit Alkohol Kranken Sprechen, Man sagt auch zu den Kinder, Flaschenkinder wenn man selber keine Biografie hat,ist es echt Schwer, sich nur Vorzustellen was man erlebt hat, man muss ja für sich einen weg finden, um damit umzugehen, vor allem mus man ein weg finden, damit es Draußen keiner mitbekommt, ich Wünsche es keinem Kind , so etwas mit machen zu müssen....

Vor 4 Monate
Manju Loges
Manju Loges

+reporter Vielen lieben Dank❤

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Das sind sehr bewegende Worte von dir, danke dass du sie mit uns teilst. Wir sind schwer beeindruckt, dass du trotz der vielen Herausforderungen, deinen starken Willen behältst! Nur das Beste für dich in der Zukunft ❤

Vor 4 Monate
achtXsechs
achtXsechs

Alkohol sollte verboten werden. Straight Edge for Life!

Vor 4 Monate
Harz Gold
Harz Gold

Mutig. Alles gute weiterhin. Schwer ein Elternteil früh zu verlieren. Lg aus Herzberg/Harz

Vor 4 Monate
BuvyLony
BuvyLony

Danke! Grüße in die Heimat! 🌲⛰

Vor 3 Monate
reporter
reporter

Marspet ist total geflasht von euren tollen Kommentaren, Hinweisen und Berichten. Er hat dafür noch einmal ein kleines Dankes-Video für euch gemacht: http://www.youtube.com/watch?v=xM_zrYykrLY

Vor 4 Monate
CrYzZ
CrYzZ

Alina hat mich tief beeindruckt. Hier im Video, aber auch real beim Dreh, wo deutlich wurde, dass sie nicht nur für die Kamera die Starke spielt, sondern wirklich authentisch ist und mit ihrer Geschichte anderen helfen möchte. Allerdings finde ich auch super, wie ihr es schafft, ihre Geschichte in so wenigen Minuten eindringlich und informativ zu erzählen. Da ich beim Dreh in der Suchtberatung mit dabei war, weiß ich, wieviel Material ihr hattet und kann mir ausmalen, wie schwer es ist, dann die prägnantesten Szenen auszuwählen. Ganz großes Kompliment an euch, ich hätte mir die Reportage auch gerne 45 oder 90 Minuten lang angesehen.

Vor 4 Monate
Lina S
Lina S

Ich hab mit meiner Mutter ungefähr das gleiche erlebt. Vor einem Jahr ist sie an Leber versagen gestorben, sie hat das leben für meine Familie ziemlich schwer gemacht (habe noch 2 ältere Brüder). Sie wollte nie zu einer Beratung gehen oder Entzug machen, hat uns in viele unfassbar peinliche und gar gefährliche Situationen gebracht. Unzählige male stand der Krankenwagen bei uns und Notärzte stürmten herein, so viele Nächte verbrachte sie im Krankenhaus. Das Verhältnis zwischen mir und ihr war komplett zerstört durch den Alkohol, weil ich so wütend war, dass sie jeden Monat mindestens 1 Woche nur besoffen im Bett lag ohne irgendwas zu tun. Als sie gestorben ist war ich 17, mittlerweile 18 und so hart es klingt, ohne sie komme ich besser klar, es erspart einem viel Stress. Ich habe mir einfach immer nur eine normale Mutter gewünscht und bin so froh über meinen Dad, der durch all die Jahre immer für uns da war und immer alles getan hat das es uns trotzdem gut geht

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Danke, dass du deine Erfahrungen hier mit uns teilst und anderen Mut gibst. Wir wünschen dir und deinem Dad für die Zukunft nur das Beste!

Vor 4 Monate
Eaglebene
Eaglebene

Toughe Frau....

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Yes! :)

Vor 4 Monate
Svea Mattsson
Svea Mattsson

Mein Vater ist schon seit 20 Jahren Alkoholiker und meine Oma schon seit 50 Jahren. Leider sind beide was ihr Alkoholkonsum angeht ziemlich uneinsichtig. Mein Vater weiß zwar das er ein Problem hat nimmt das aber leider nicht ernst genug.

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Stark, dass du deine Geschichte mit uns teilst. Das ist sehr mutig! Wenn du das Gefühl hast, nicht mit der Situation klar zu kommen, kannst du dir jederzeit kostenlos Hilfen holen. Zum Beispiel bei der Suchtberatung. Die gibt es in fast jeder Stadt.

Vor 4 Monate
Lisa Viktoria
Lisa Viktoria

Mega interessantes Thema! Hut ab an Alina dass sie so offen und „leicht“ über dieses sehr persönliche Thema reden kann und will. Sehr spannend das Alles aus der Sicht einer Betroffenen zu hören! Sehr gelungenes Video :)

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Alinas offene Art hat uns auch wirklich sehr beeindruckt.

Vor 4 Monate
BuvyLony
BuvyLony

Danke für all die lieben Kommentare! Danke auch an Marspet und Maik für den tollen Dreh! Ich hatte reporter ursprünglich angeschrieben, um auf das Thema aufmerksam zu machen, als dann das Angebot kam, mit zu drehen, hab ich sofort ja gesagt. Ich glaube, dass es mir heute viel besser geht, als anderen in der gleichen Situation. Natürlich war es nicht immer leicht für mich und dass ich heute so offen darüber reden kann, hab ich u.a. dem Rückhalt meiner Familie zu verdanken - obwohl (oder vielleicht gerade weil?) wir alle ziemlich fertig waren. Ich denke viel an die Menschen, die mit solchen Schicksalen ein Leben lang zu kämpfen haben. Bitte, gebt nicht auf. Es gibt Menschen, die euch helfen können und wollen. Sucht euch Hilfe, ob online, am Telefon oder persönlich. In der Infobox stehen ganz viele Anlaufstellen. In der reportage wurde das gar nicht so erwähnt, aber ich hab damals anonym in Online Foren und Chats Hilfe gefunden. Alleine zu sehen, dass es anderen genauso geht und sie mich und meine Sorgen deshalb verstehen, hat mir viel Stärke gegeben. Im Nachhinein hat mich diese ganze Erfahrung verletzlicher, aber vor allem selbstbewusster gemacht. Und ich hoffe, dass ich mit meiner Geschichte einigen Mut machen konnte. Es geht immer weiter.

Vor 4 Monate
Staatsmann
Staatsmann

Danke für deine Offenheit in der Reportage! Auch ich teile ein ähnliches Leid in meiner Familie, weshalb ich einen Punkt von dir interessant fand. Die Trennung vom Alkohol als Lebenselixier für den Süchtigen und als "Spaßdroge" für den Rest. Ja, während meine Mutter in der Entzugsklinik lag konnte ich trotzdem ohne Gewissensbisse am Wochenende mit Freunden trinken gehen. Für mich war der Alkohol an sich nie das Problem, sondern der Kampf im Kopf meiner Mutter mit den Depressionen. Wir schließen schnell Leute aus unserer Gesellschaft aus, die nicht dem Druck gewachsen sind und stempeln sie als Drogen- und Alkoholabhängige, Sozialhilfeempfänger oder Andersdenkende ab. Genau diese Leute, die Hilfe benötigen, schämen sich also zusätzlich für die unverschuldete Krankheit, verstecken sie und nehmen keine Hilfe an...daran leidet man als Familienmitglied über Jahre hinweg, leider wird es oft nicht besser. Ein anderer interessanter Punkt, den du hier in dem Kommentar ansprichst ist das Internet - zu sehen wie viele andere Leidensgenossen es gibt hat mir sehr geholfen. Ja, letztendlich gehe ich aus der Situation sehr stark heraus. Die seelischen Narben bleiben natürlich ein Leben lang.

Vor 4 Monate
Skate Day
Skate Day

Ein toller Film. Als du erzählt hast, dass du dir deine “Traumhochzeit“ so Abschminken kannst musste ich ein wenig Schmunzeln, da ich mein Papa auch vor 3 Jahren verloren habe, und mir tatsächlich mitunter genau dieser Gedanke gekommen ist. Obwohl ich sonst nie weil mir selbst von einer großen Hochzeit ausgegangen bin.

Vor 4 Monate
CrYzZ
CrYzZ

Von mir auch noch einmal ein ganz großes Kompliment für deinen Mut, deine Offenheit und auch für die Klarheit, mit der du deine Geschichte erzählst. Habe jetzt für den Kirchenkreis einen Text über den Dreh und das Video geschrieben, den ich morgen oder übermorgen rausschicke. Falls ich dir die Fotos schicken soll, die ich in der Beratungsstelle gemacht habe, findest du meine Kontaktdaten auf meinem Kanal hier oder auf der Homepage des Kirchenkreises... meld dich einfach, wenn du magst.

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Vielen lieben Dank nochmal, dass du mit uns gedreht hast. Du und deine Geschichte haben wirklich die ganze Redaktion bewegt. Vor allem aber auch deine Art damit umzugehen und jetzt sogar die Kraft hast, andere zu untersützen und darüber offen zu reden. Sehr beeindruckend.

Vor 4 Monate
Luisa Mogalle
Luisa Mogalle

Mein Onkel hat praktisch sein ganzes Leben unter seiner Alkoholsucht "gelitten". Er hat sehr oft sehr viel Alkohol getrunken. Auf einer Familienfeier vor einigen Jahren hat er sich mit seinem Sohn geprügelt. Einmal hat meine Tante völlig aufgelöst bei uns zu Hause angerufen, weil mein Onkel im Suff sein ganzes Geld verzockt hat und das Haus meiner Oma zur Zwangsversteigerung im Internet stand. Meine Eltern haben das Haus damals gekauft. Das hat bei uns dazu geführt, dass mein Vater noch mehr arbeiten musste, da wir selber noch mitten im Hausbau steckten. Heute lebt er in Hamburg, ist arbeitsunfähig und lebt in einer ständigen on off Beziehung mit seiner ebenfalls Alkoholkranken Freundin. Mit seiner Schwester spricht er gar nicht mehr, mit meinem Vater (seinem Bruder) nur sehr selten. Sein Sohn verweigert den Kontakt.

Vor 4 Monate
Marspet
Marspet

Hey, das klingt echt schrecklich und ich kann mir gar nicht vorstellen, wie schlimm das für dich und alle Menschen drum herum (gewesen) sein muss. Es ist echt schlimm, was Alkohol mit einigen macht.. Weißt du denn, ob er mal eine Therapie probiert hat oder habt ihr alle aufgegeben, ständig auf ihn einzureden?

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Das tut uns sehr leid, aber sehr stark wie du mit der Situation umgegangen bist und jetzt sogar darüber schreiben kannst. Das gibt bestimmt anderen Betroffenen sehr viel Kraft.

Vor 4 Monate
Vivi Wuhu182
Vivi Wuhu182

Gelungene Doku, wie meistens auf dem Kanal, aber ich fand den Anfang etwas holprig.. Man hätte auch am Anfang lieber noch mit "wer bist du, was machst du" einsteigen können. Finde es auch schöner, wenn Menschen nicht nur auf diese eine Sache in der doku "reduziert" werden :)

Vor 4 Monate
Marspet
Marspet

Hey, vielen Dank für das Lob, aber auch für deine ehrlichen Worte und das Feedback. Kann ich absolut nachvollziehen. Allerdings habe ich das in dem Moment nicht gemacht, weil ich sie natürlich durch Telefonate zuvor schon etwas kannte und es für mich so komisch gewirkt hätte, solche Fragen zu stellen. Aber du hast absolut Recht, dass man Menschen nicht nur auf ein Thema reduzieren sollte und das wollten wir natürlich nicht tun! Viele Grüße!

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Danke für das tolle Lob und die konstruktive Kritik zu gleich.

Vor 4 Monate
BioGenesis
BioGenesis

Auf jeden fall stark so private Dinge zu erzählen! Als betroffener kann ich alina voll und ganz verstehen. Diese Scham Freunde zu sich einzuladen und das man selbst Alkohol trinkt, obwohl der Vater/die Mutter Alkoholiker war und daran sogar gestorben ist, ist bei mir 1 zu 1 das gleiche. Mir hat noch ein wenig gefehlt, das man auch zu seinen Freunden offen sein sollte. Klar, in dem Moment ists schwer, aber es ist wirklich wichtig darüber zu reden. Ich mache das erst seit ca 6 Monaten, dabei ist meine Mutter vor 9 Jahren durch den Alkohol gestorben. Ansonsten eine tolle reportage mit einer starken Frau.

Vor 4 Monate
Marspet
Marspet

Auch sehr stark von dir, deine Geschichte mit der Community zu teilen! Danke!

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Es ist niemals zu spät, sich anderen zu öffnen und darüber zu reden. Schön, dass du es jetzt geschafft hast. Das ist sehr stark von dir.

Vor 4 Monate
Klein Mingui
Klein Mingui

Mein Schwager trinkt sehr oft sehr viel Alkohol, aber nur nach der Arbeit. Zudem raucht er. Meine Schwester ist schwanger und ich mache mir schon Sorgen, dass er früh an dem hohen Konsum beider Drogen stirbt und sie und das Kind dann allein dastehen... aber es ist absolutes Tabuthema. Sobald ich Gesundheit nur anspreche verstummt er und sie wird eher wütend... Ich selbst trinke nur selten Alkohol und auch nie so viel, dass ich in irgendeiner Weise die Kontrolle verlieren könnte.

Vor 4 Monate
Marspet
Marspet

Ich kann mir vorstellen, dass es der absolute Horror sein muss, sowas mit anzusehen und das Gefühl zu haben, nicht helfen zu können. Es klingt aufjedenfall nicht gut, für keinen der Beteiligten. Aber wie bereits hier gepostet: du bist nicht alleine damit. Es gibt sehr viele Anlaufstellen, auch für Angehörige, um sich Ratschläge zu holen. Und vielleicht klappt es irgendwann, dass deine Schwester und ganz vielleicht auch ihr Mann dich mal dorthin mit begleiten und langsam ein Umdenken statt findet. Ich würde es euch allen sehr wünschen! Ganz liebe Grüße.

Vor 4 Monate
Klein Mingui
Klein Mingui

Super lieb, danke! Ist vielleicht keine schlechte Idee, ich werde drüber nachdenken

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Wenn dich die Sitation überfördert und belastet, kannst du dir Hilfe holen. Zum Beispiel bei der Suchtberatung. Das ist eine gute Anlaufstelle um mit Beratungsstellen ins Gespräch zu kommen, wenn du magst. Du bist nicht alleine mit deinen Problemen.

Vor 4 Monate
René Pickhardt
René Pickhardt

Jedes Mal wenn ich an der Kasse stehe und sehe wie vermeintlich Suchtkranke sich Alkohol kaufen werde ich traurig. Oft habe ich gedacht etwas zu sagen, nie hatte ich den Mut oder die Dreistigkeit. Es ist schade dass wir als Gesellschaft so machtlos bei dem Thema sind. Hat jemand einen Vorschlag, was ich anders machen könnte? Ich hatte schon überlegt kleine Visitenkarten von den anonymen Alkoholikern bei mir zu haben und den Menschen diese einfach mit einem guten Wunsch zu geben

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Danke für dein Lob. Den Themenvorschlag haben wir uns mal notiert! Die lieben Grüße an Maik haben wir ihm mal ausgerichtet, und ja, er arbeitet natürlich noch bei uns. Er war sogar an der Reportage hier beteiligt. :)

Vor 4 Monate
René Pickhardt
René Pickhardt

Ich denke wenn ich mir die Haushalte von Bund, Ländern und Kommunen anschaue, dass die Hilfestellen für suchtkranke Menschen leider unterfinanziert sind. Ich bin mir nicht sicher, ob ich als nur implizit Betroffener tatsächlich die Zeit der dort arbeitenden Menschen in Anspruch nehmen sollte. Ich denke wie du schon gesagt hast, die betroffenen Personen müssen leider von sich aus Hilfe annehmen wollen. Ich vermute ich werde auch in Zukunft leider einfach nur bedrückt zuschauen, wenn ich derartiges beobachte. Ich finde es allerdings toll von dir / euch, dass du / ihr dieses Thema angegangen bis t/ seid und auch hier noch in der Debatte dabei bist / seid. Werdet ihr irgendwann auch mal etwas zu häuslicher Gewalt und der Situation von männlichen Opfern (20 bis 25% nach Polizeistatistik, für die es jedoch keinerlei Hilfsangebote gibt) machen? Oder Mobbing in Schule / Am Arbeitsplatz? So oder so, ich finde euren Kanal das sinnvollste Programm in der Deutschen Youtube Szene und freue mich mindestens jede zweite Woche, dass mein Rundfunkbeitrag nicht nur für Fuszball ausgegeben wird. Liebe Grüsze an Maik Arnold, falls er noch bei euch ist.

Vor 4 Monate
Marspet
Marspet

Finde ich echt stark von dir, dass du dir darüber so intensiv Gedanken machst. Ich denke aber auch, dass es an sich keine gute Idee wäre, fremde Menschen auf sowas anzusprechen, da du nie weißt, ob sie a) wirklich alkoholkrank sind und b) ob sie überhaupt (deine) Hilfe möchten. Ich denke mal, den meisten ist ihr krankhafter Alkoholkonsum sicher bewusst, nur ändern können viele das nicht, ohne professionelle Hilfe. Wie bereits vorgeschlagen, kannst du dich sicher an Suchtberatungsstellen wenden und fragen, wie du gezielt helfen kannst. Ich denke, es wird da sehr viele Angebote geben. In der Beschreibung haben wir einige Links, auch wie du schnell herausfinden kannst, was für Stellen in deiner Nähe sind. Viele Grüße!

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Fremde Menschen auf ein augenscheinliches Alkoholproblem hinzuweisen, ist vermutlich nicht ganz unproblematisch, auch wenn dein urspünglicher Gedanke natürlich sehr löblich ist. Vielleicht solltest du dich an eine Suchtberatung wenden, um zu erfahren, wie du Menschen mit Alkoholproblemen konstruktiv helfen kannst?

Vor 4 Monate
No Name
No Name

Ich will mir gar nicht ausmalen, wenn einer meiner Eltern oder meine Schwestern plötzlich sterben würde, was für Leiden ich durchgehen muss... ich wünsche es niemanden! Sehr stark Alina!

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Das ist vermutlich kaum nachzuvollziehen, wenn man solch eine Situation, zum Glück, noch nie selber erlebt hat.

Vor 4 Monate
deinemudda
deinemudda

Meine beiden Eltern sind substanzabhängig (und werden es wohl immer bleiben). Alkohol und andere Drogen standen an der Tagesordnung. Viele verstehen nicht, was es bedeutet, wenn Kinder in solchen Haushalten aufwachsen. Die Verantwortungen werden oft verschoben, Kinder zu Erwachsenen um für die Defizite der Eltern aufzukommen. Das ist hart und tut weh. Wenn dann noch Mobbing oder Probleme mit dem eigenen Körper hinzukommen wird es richtig heikel. Alle, die vermuten süchtig zu sein, sollten sich eingestehen, dann sie krank sind und eben Hilfe brauchen.

Vor 4 Monate
deinemudda
deinemudda

Frau Schepperella Da ist es auch keine Schande sich selbst als Angehörige*r Hilfe zu holen.

Vor 4 Monate
Frau Schepperella
Frau Schepperella

Ich weiß absolut was du meinst. Wenn zu dem ganzen auch noch traumatische Erlebnisse dazu kommen wird es eigentlich nicht mehr aushaltbar.

Vor 4 Monate
Marspet
Marspet

Macht mich sehr traurig, sowas zu lesen. Ganz großes Dankeschön, dass du hier so offen darüber sprichst. Du machst sicher anderen Mut, offen damit umzugehen und ggf. sich an passende Stellen zu wenden, damit sich die Situation hoffentlich schnell ändert.

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Danke, dass du so mutig deine Geschichte mit uns teilst. Alleine mit solchen Situationen umzugehen ist immer schwierig und es ist auch überhaupt nicht schlimm sich Hilfe zu holen in so einer Situation.

Vor 4 Monate
Toni Top
Toni Top

Für Angehörige von Alkoholkranken kann ich die Al-Anon Familiengruppen sehr empfehlen: http://al-anon.de Das sind Selbsthilfegruppen, die dem Programm der Anonymen Alkoholiker folgen. Es gibt auch die Gruppen "Kreuzbund", aber ich persönlich war noch nicht dort, weil ich bei Al-Anon sehr gute Unterstützung bekommen habe. Falls jemand keine Möglichkeit hat, zu solchen Meetings zu gehen, gibt es eine Menge Al-Anon-Literatur, z.B. das Buch "Mut zur Veränderung" oder "So wirkt Al-Anon". Vielleicht kann die Redaktion diese Infos in die Videobeschreibung aufnehmen. Viele Grüße

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Danke für deinen Tipp!

Vor 4 Monate
El Duderino
El Duderino

Mein Beileid, sowas ist echt ne enorme Belastung, habe selbst Ähnliches erlebt mit meiner psychisch kranken Mutter....

Vor 4 Monate
El Duderino
El Duderino

Lief halt darauf hinaus, dass ich selbst emotionale Probleme bekommen habe und dann ne Therapie nötig war, weil da einfach soviel abgefuckter Mist passiert ist, das geht nicht spurlos an einem vorbei. Dadurch gehts es mir wieder etwas besser und ich kann ein halbwegs normales Leben führen. Aber meine Mutter lässt sich leider immer noch nicht zu einer Therapie bewegen... Aber der Tag an dem sie sich endlich mal dazu durchringt und bereit dafür ist, wäre für mich definitiv einer neuer Feiertag im Kalender...

Vor 4 Monate
Marspet
Marspet

El Duderino Tut mir Leid, das zu hören! Wie bist du damit umgegangen, wenn ich fragen darf?

Vor 4 Monate
Rabea Z
Rabea Z

Ich persönlich trinke garnicht und mich nervt es total, sich immer rechtfertigen zu müssen, dabei müsste man sich doch eigentlich rechtfertigen, wenn man trinkt! Ich glaube, ich werde das nie verstehen..

Vor 4 Monate
y y
y y

Sicher, dass ihr euch wirklich rechtfertigen müsst, oder werdet ihr einfach nur nach den Beweggründen gefragt? Das ist nämlich schon ein unterschied, womöglich nehmt ihr einfach subjektiv eine art "Empörtheit" wahr, obwohl, dass nicht der Fall ist.

Vor Tag
adi_lala
adi_lala

Rabea Z Sehe ich genau so, vor allem manchmal muss auch nicht jeder den Grund kennen

Vor 4 Monate
Kirigaya Kazuto
Kirigaya Kazuto

+uEffects123 naja man muss aber auch sagen, dass Grenzen oft verschoben werden. Bluthochdruck beispielsweise. Wird ein neuer Wert festgelegt und über nacht hat man mehr Bluthochdruckpatienten... ka wie das bei Alkohol ist, aber jeder 4 scheint mir sehr übertrieben. An sich macht es für mich keinen großen Unterschied ob ich mal was trinke oder nichts trinke. Manchmal schmeckts aber auch einfach gut ^^

Vor 4 Monate
uEffects123
uEffects123

+Kirigaya Kazuto ich sag mal so, aktuelle Studien legen nahe, dass ein geringer Konsum mit einem geringen Risiko einhergeht und erst relativ große Mengen Alkohol, regelmäßig getrunken, deutliche Schäden anrichten. Trotzdem ist jeder Tropfen Alkohol Gift, und generell wird massiv unterschätzt wie viel man tatsächlich trinkt, in Süddeutschland und Österreich z.B. Ist Nach aktueller Krankheitsdefinition jeder 4. Alkoholiker!

Vor 4 Monate
uEffects123
uEffects123

+reporter cool bin sehr gespannt :)

Vor 4 Monate
fleek
fleek

Das was Alina gesagt hat ist soo wahr! Gerade Jugendliche scheinen oft sogar stolz darauf zu sein sich in die Bewusstlosigkeit zu saufen. Toll ja, richtig geil dass ihr euren Körper zerstört und sterben könntet... Ich selbst war ein mal so besoffen dass ich kotzen musste und dieses eine Mal hat mir wirklich gereicht. Ich finde nicht mal den Rausch erstrebenswert und rauche viel lieber Gras ✌️

Vor 4 Monate
Epona Lee
Epona Lee

fleek wow. Weil regelmäßiges kiffen deinem Körper nicht schadet? Nachweislich wird auf Dauer das Hirn geschädigt und es besteht ein erhöhtes Risiko, Psychosen zu entwickeln. Denke also nicht, dass Cannabis hier als bessere Alternative verkauft werden sollte ...

Vor Monat
at krbs
at krbs

Ich habe einige Zeit auf einer Suchtstation gearbeitet, wo die meisten wegen Alkoholsucht waren. Manche waren dort zum 20. Mal, waren jahrelang in Therapie und haben immer wieder Rückfalle. Die meisten unterschätzen, wie schwierig es ist, von einer Sucht weg zu kommen, wie gefährlich Alkohol ist.

Vor 4 Monate
at krbs
at krbs

+Marspet Ich weiß nicht, ob man was ändern kann. Alkohol illegal zu machen wie alle anderen Drogen wird nichts bringen. Vielleicht könnte man den Menschen klar machen, dass schon regelmäßiger Konsum der Anfang einer Sucht ist und dass auch die Gründe, warum man trinkt, eine große Rolle spielen.

Vor 4 Monate
Marspet
Marspet

at krbs Das glaube ich. Danke, dass du deine Erfahrungen hier mit der Community teilst! Was glaubst du, was sich ändern müsste, damit sowas weniger passiert?

Vor 4 Monate
Ponyah - DeathRun, Parkour & Speedruns
Ponyah - DeathRun, Parkour & Speedruns

Ich finde die Bewertung bis jetzt vom Video okay. Ich find es gut wenn das Thema angesprochen wird und freut mich auch zu sehen dass Leute offen für das Thema sind. Das was mich stört ist wenn ein Video über die Gefahren von Gras Konsum gemacht wird gibt es eine Riesen Hate Welle weil man gefühlt über Gras nicht schlecht reden „darf“

Vor 4 Monate
Lukas Eder
Lukas Eder

Ich möchte mir nicht herausnehmen über diese Person zu richten, weil ich nicht weiß wodurch sie gehen musste, aber es wirkt oft so als wäre ihr das egal und sie wirkt etwas kalt.

Vor 4 Monate
Marspet
Marspet

Ich habe persönlich Alina ganz im Gegenteil von kalt erlebt und auch im Video habe ich nicht ansatzweise diesen Eindruck. Von dem, was sie erzählt hat, konnte ich quasi mitfühlen, wie kraft- und machtlos sie sich über die ganze Jahre gefühlt haben muss.. Und wie sie selber sagte, sie und ihre Familie haben es immer wieder versucht, ihm zu helfen. Ich denke, irgendwann kannst du einfach nicht mehr. Die einen verkriechen sich nach sowas in ein Loch, andere gestehen sich ein, dass sie nichts ändern können/konnten und versuchen, nach vorne zu schauen. Wenn das für Alina der Weg ist, der sich richtig anfühlt, dann ist es richtig. (Jahre) nach sowas langsam Abstand zu nehmen und an sich zu denken, hat denke ich nichts mit Egoismus und Kälte zutun.

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Menschen verarbeiten solche extremen Situation immer unterschiedlich. Eine ruhige und reflektierte Art über den Tod ihres Vaters zu reden, steht nicht im Widerspruch zur Trauer. Das alles lässt sich vielleicht sehr schwer nachvollziehen, wenn man selber, zum Glück, nie solch einen Prozess des Abschied-Nehmens erlebt hat.

Vor 4 Monate
Knasti
Knasti

Mein Dad ebenfalls.

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Wir wünschen dir und deiner Familie ganz viel Kraft! Wichtig ist dabei immer, dass du auch an dich selbst denkst und dir Hilfe suchst, wenn du es brauchst. In unserer Infobox findest du zum Beispiel Anlaufstellen an die dich wenden kannst. Alles Gute!

Vor 4 Monate
nelleyyy9
nelleyyy9

man ich heule iwie bei dem video mein vater ist auch alkoholiker seit er 16 ist und ab meiner geburt war er 10 jahre trocken aber hat dann wieder angefangen er ist gestern in therapie gegangen. Und respekt an die von dem video dass sie so einfach mit dem Tod klarkommt ich heule nur wenn ich dran denke dass mein vater stirbt... Er hat schon mehrere Therapien gemacht und ist öfters in die Suchtklinik gegangen. Dieses mal hat er gesagt er will wirklich aufhören... ich hoffe er hält es auch ein denn sonst wird er auch bald sterben.

Vor 4 Monate
Marspet
Marspet

Ich kann mich den anderen nur anschließen: Das tut mir sehr Leid. Falls du mit jemanden (auch komplett anonym) sprechen möchtest: schau gerne in die Infobox. Ich hoffe, eure Situation wird sich irgendwann ändern. Ich wünsche es euch sehr.

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Das tut uns sehr leid.

Vor 4 Monate
Der Wissenskiosk
Der Wissenskiosk

Tut ehrlich mir sehr Leid :(

Vor 4 Monate
Fat Toni
Fat Toni

Heftig

Vor 4 Monate
Sarah Hohmann
Sarah Hohmann

Sehr starkes Video. Kann viele Aspekte teilen. Ich möchte nicht sagen, dass ich meinen Papa direkt an den Alkohol verloren habe- doch ich habe einen Teil meiner Kindheit aufgrund seines Alkoholkonsums verloren und schätze, dass sein Tod schlussendlich eine Folge der Jahre zuvor war. In den Jahren 2000-2006 schlug das Schicksal in meiner Familie sehr häufig ein, das ganze ging auch an meinen Vater nicht spurlos vorbei. Seine Sorgen ertrank er im Alkohol, aus einem ruhigen, beliebten und stets fleißigen Menschen wurde eine andere Person. Zu diesem Zeitpunkt war ich zwischen 4-7 Jahre alt. Nach der Scheidung ging meinen Vater in den Entzug und war fortan 8/9 Jahre trocken. Dennoch litt die gesamte Familie sowie meine Beziehung zu ihm. Ich habe zu dieser Zeit Szenen erlebt, die ich niemanden wünsche und die ich so auch nicht vergessen werde. Meine Beziehung zu ihm wurde zwar besser, doch war auch gezeichnet von Höhen und Tiefen und vielen Problemen. Vor einem Jahr bekam er dann plötzliche Hirnblutungen und nach vielen Wochen auf der ITS und OPs folgte eine Krebsdiagnose im fortgeschrittenen Stadium. Die letzten Monate waren die Hölle, zu sehen, wie der eigene Vater stirbt, zerreißt einen innerlich. Heute genau vor zwei Monaten starb er. Ironischerweise war ich an diesem Tag betrunken auf einem Festival, denn auch ich trinke Alkohol, obwohl mir die negativen Folgen eines übermäßigen Konsums mehr als bewusst sind. Die letzten Monate habe ich eine unglaublich enge Bindung zu meinem Vater aufgebaut, dennoch bleiben etliche Fragen und eine „Restwut“ zurück. Fragen, die mir nie beantwortet werden können. Ich bin 17 Jahre alt, bin in der 12. Klasse und hatte in den letzten 3 Monaten eine Trennung, den Tod meines Vaters, eine beängstigende Diagnose meiner Mutter, einem lebensgefährlichen Unfall eines Freundes und viele familiäre Probleme zu verarbeiten. Es wäre gelogen zu sagen, dass man von solchen Dingen nicht geprägt wird: Ja, das Leben geht IMMER weiter. Ich habe vermutlich einen ganz anderen Weitblick und Ziele für mein Leben gewonnen. Andererseits fühl ich mich seit Wochen leer, hab so viele Fragen im Kopf und schlafe kaum. Ich geh raus, geh feiern, engagiere mich neben der Schule, hab Hobbys und und und. Nichtsdestotrotz wird man immer wieder von den negativen Dingen eingeholt und im Moment durchlebe ich das reine Gefühlschaos- insbesondere bezüglich den Tod meines Vaters. Ich empfehle euch die Lieder „Last Letter“ von Witt Lowry und „Father“ von Demi Lovato anzuhören, dort wird dieses Gefühlschaos deutlich.

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Du bist ein unfassbar starker Mensch und sehr mutig zu gleich, da du uns deine Geschichte erzählst. Danke dafür. Vielleicht liest sie ja wer, der eine ähnliche Situation durchlebt. Du bist nicht alleine mit deinen Probleme, du kannst dir jederzeit Hilfe holen. Zum Beispiel bei der Nummer gegen Kummer per Telefon unter 116 111 oder online an em@il-Beratung. Wir wünschen dir weiterhin ganz viel Kraft!

Vor 4 Monate
Karo inspiriert
Karo inspiriert

Ich bin selbst in genau der gleichen Situation wie alina, gibt es eine Möglichkeit, Kontakt mir ihr aufzunehmen? Ganz ganz tolle Reportage!!!!

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Wir leiten die Mail dann umgehend weiter. :)

Vor 4 Monate
BuvyLony
BuvyLony

Ich warte auf die Mail 🙋‍♀️

Vor 4 Monate
Karo inspiriert
Karo inspiriert

+Marspet super vielen Dank 😊

Vor 4 Monate
Marspet
Marspet

Vielen Dank für das Lob! :) Genau, schreib uns gerne eine E-Mail. Wir leiten diese dann gerne an Alina weiter und sie kann selber entscheiden, ob und wie sie Kontakt aufnehmen möchte. Ganz liebe Grüße!

Vor 4 Monate
Karo inspiriert
Karo inspiriert

+Jan D. gute Idee 😊👍

Vor 4 Monate
just mee
just mee

So war es auch mit meinem Opa leider auch. Er war früher Alkoholabhängig und ist an den Folgen des Alkohol gestorben.

Vor 4 Monate
Marspet
Marspet

just mee das freut mich sehr zu hören!

Vor 4 Monate
just mee
just mee

+Marspet Ja. Zum Glück sehr gut.

Vor 4 Monate
Marspet
Marspet

just mee Das tut mir sehr Leid! Kannst du denn mittlerweile für dich persönlich damit umgehen?

Vor 4 Monate
Michael L
Michael L

Alkoholiker sollten sich bewußt machen,dass sie die Menschen in ihrem Umfeld massiv schädigen.Kinder von solchen Menschen bezahlen dafür oft ihr ganzes Leben und sind oft allein mit ihren Problemen,den keiner will das hören.

Vor 4 Monate
Michael L
Michael L

Das weiß ich den ich bin selbst Raucher und kämpfe vergeblich dagegen an.Nur geh ich Menschen die nicht rauchen aus dem Weg oder beherrsche mich in ihrer Gegenwart. Das Problem ist für mich das man für den Alkoholkranken versucht Verständnis zu finden und oft die Menschen im Umfeld vergisst.Es ist schwierig,ich weiß.

Vor 2 Monate
fcku fcku
fcku fcku

Es ist ihnen bewusst, aber ne Abhängigkeit ist halt kein an und aus Schalter sondern ne schwere, psychische Diagnose.

Vor 2 Monate
BuvyLony
BuvyLony

Das sagt sich leider so leicht... Wir haben meinem Vater immer wieder versucht klar zu machen, was er mit seiner Trinkerei anrichtet. Und auch wenn wir in "lichten Momenten" mal zu ihm durchgedrungen sind, war der Alkohol am Schluss stärker. Von außen scheint das oftmals alles so einfach und die Lösung so banal.

Vor 4 Monate
Michael L
Michael L

Ich bin eines dieser Kinder das es erlebt hat.Ich weiß was es heißt wenn ein friedlicher Mensch sich völlig ohne Grund in eine Bestie verwandelt und ich weiß was es bedeutet als Kind keine Sicherheit zu haben und nicht zu wissen ob du die nächsten Prügel überlebst. Ich weiß genau was es heißt wenn dir jemand sagt das du der Schuldige bist und das du deinen Mund zu halten hast.Ich weiß ganz genau wo von ich rede.Ich habe 50ig Jahre keinen Frieden gefunden bis ich in einem Buch von Hans Söllner einen Schlüsselsatz gelesen habe.Jeder Mensch lebt so gut er kann.Diese paar Worte waren die wichtigsten in meinem Leben,aber 10 Jahre früher hätten auch die nichts genützt. Meine Familie ist trotzdem Kaputt und kann keinen Frieden finden.Der Preis ist hoch,sehr hoch.Ich glaube so ist Krieg!

Vor 4 Monate
Marspet
Marspet

Michael L Du hast natürlich Recht, dass dem Umfeld ein großer Schaden zugefügt wird. Ich möchte hier allerdings nicht mit dem Finger auf andere zeigen, ohne sie und ihre Geschichte zu kennen. Ich denke aber, dass den meisten Alkoholkranken die Folgen für sich und ihr Umfeld gar nicht richtig bewusst ist.

Vor 4 Monate
Laura Pas
Laura Pas

Sehr gutes interessantes Video! Ich selber trinke nur wenig Alkohol, Bier zum Beispiel gar nicht. Im Moment bin ich in der Orientierungswoche an der Uni und es geht nur ums Saufen. Als Person, die kaum was trinkt, wird man gleich als langweilig oder komisch abgestempelt. Dauernd werde ich gefragt, warum ich kein Flunkyball mitspiele oder warum ich Cola statt Bier in der Hand halte. Das und besonders die Blicke sind einfach nur nervig! Wer meint, durch Alkohol "cool" zu sein und andere Nicht-Trinker als Langweiler abstempelt und zum Teil noch nicht mal respektiert und sich nur durchs Trinken profilieren kann, hat meiner Meinung nach keine andere "Stärke" außer Saufen und ein echtes Problem mit sich selbst.

Vor 4 Monate
Addvocate
Addvocate

Das Problem ist das Extrem. Man sollte sich sozial und anlassbezogen verhalten. Wer auf die Ersti-Woche geht, sollte halt ein Bier zur Geselligkeit und zum Networking trinken. Einfach um nicht so spießig zu wirken. Man muss sich ja nicht betrinken aber sowohl gar nichts trinken als auch das extrem trinken pendelt halt zu sehr aus und wird als negativ empfunden. Musste halt wissen ob dir die eiserne Abstinenz das wert ist oder du dir nicht selber mehr damit verbaust als du dir gutes tust damit. Zumindest in solchen Situationen wie der Einführungswoche an der Uni. Am Ende ist der Typ mit dem du dein Bierchen gezischt hast oder mit dem du ne Raucherpause gemacht hast der, der dir am Ende des Semesters mal Unterlagen zukommen lassen kann die du zum Lernen brauchst.

Vor 9 Tage
Caro W
Caro W

Das finde ich auch sehr schade! Obwohl ich mich selber auch regelmäßig rechtfertigen muss, war meine OE megamäßig. Jedes Trinkspiel mit Cola, Wasser, Rhabarberschorle, Apfelschorle mitgespielt - und wurde wie jeder andere behandelt. Ab und zu mal mal ein "Kann ich fragen ob es einen besonderen Grund gibt warum du nichts trinkst?"- aber das ist doch auch ein schöner Weg um Kontakte zu knüpfen. Die Woche gibt mir auf jeden Fall Hoffnung für unsere Gesellschaft :)

Vor 4 Monate
Laura Pas
Laura Pas

+uEffects123 1. Cola ist nur ein Beispiel. Ausserdem denke ich nicht, dass bei mir ein Glas Cola die Woche ernstzunehmende gesundheitliche Schäden hervorruft. 2. Wie soll ich denn mitspielen, wenn ich prinzipiell kein Bier trinke? Ich stehe gerne da neben, quatsch mit Leuten, tanze und feuere mein Team an, aber ich lass mich zu nichts drängen, was ich absolut nicht will.

Vor 4 Monate
Laura Pas
Laura Pas

Habe den regen Austausch unter meinem Kommentar jetzt erst gesehen! Als Resumee meiner Orientierungswoche kann ich sagen: Nur weil man kaum oder nur wenig trinkt, heisst das ja nicht, dass man keinen Spaß haben kann. Auch wenn ich nicht so der grosse Trinker bin, bin ich jetzt trotzdem zu den Kneipentouren mitgegangen - trotz verdutzter Blicke. Habe für mich entschlossen, dass ich zu meinem Alkoholkonsum bzw Nicht-Konsum stehe und wenn mich Leute "trotzdem" kennenlernen wollen, dann sind das die richtigen! So war es bei mir nun auch. Alle, die in der Hinsicht anders denken, sind in meinen Augen oberflächlich und dann sowieso nicht "wert", sie besser kennenzulernen. Daher hat es für mich schon gelohnt, die "sauforientierte" O-woche zu besuchen und würde das auch jedem Nicht-Trinker weiterempfehlen. Und wenn es einem irgendwann mit den Betrunkenen zu bunt wird, kann man sich ja immer noch aus dem Staub machen.

Vor 4 Monate
Dacar 04
Dacar 04

geht mir ganz genauso:) War deshalb auch nicht bei diesen Orientierungstagen an meiner Uni. Ich finde es halt auch nicht besonders lustig mit lauter Betrunkenen meine Zeit zu verbringen. Fühle mich da immer total fehl am Platz.

Vor 4 Monate
Anna A
Anna A

Sehr schöner Kanal ! 👌👌👍Videos, die etwas bewirken und Nutzen haben. Nicht wie die Anderen die so ein Blödsinn hochstellen.

Vor 4 Monate
King Yaba
King Yaba

Alkohol ist nicht das problem sondern sucht

Vor 4 Monate
Svea Mattsson
Svea Mattsson

+uEffects123 ich denke er meint damit, dass ein verantwortungsvoller Konsum von Alkohol nicht zu solchen Problemen führen kann.

Vor 4 Monate
uEffects123
uEffects123

Sucht tötet keine 74.000 deutsche jährlich, Alkohol tötet.

Vor 4 Monate
Greg WeMe
Greg WeMe

Da wundert es, dass Cannabis bis heute illegal ist. Alkohol sollte verboten werden. Die Schäden sind immenser, als die durch Cannabis

Vor 4 Monate
Night
Night

Warum sollte Cannabis erlaubt werden?Im bekifften Zustand leiden die Aufmerksamkeit, das Kurzzeitgedächtnis und das Lernvermögen. Komplexe kognitive Leistungen werden beeinträchtigt.Wer kifft, hat ein doppelt so hohes Risiko, innerhalb von zehn Jahren psychotische Symptome zu entwickeln, als Menschen ohne Cannabis-Erfahrung. Sind die Konsumenten sehr jung, oder der Griff zu Haschisch und Marihuana sehr häufig, liegt das Risiko noch höher.Beides sollte verboten werden wenn und nicht eins und das andere erlaubt.

Vor 2 Monate
Lukas Eder
Lukas Eder

Mit dieser Argumentation bist du nicht viel besser als die jenigen die gegen die Cannabis Legalisierung sind.

Vor 4 Monate
100.000 Abonnenten ohne Video!?
100.000 Abonnenten ohne Video!?

Nein. Es sollte nicht verboten werden. Man sollte es anderst Regeln z.B das pro Kopf nur eine bestimmte Menge gekauft werden darf. Ein Verbot bringt mehr probleme als es jetzt schon gibt. Und wo Nachfrage ist gibt es auch Angebote wie bei Cannabis.

Vor 4 Monate
Mir stehts bis hier
Mir stehts bis hier

Sehr gute Reportage !!!

Vor 4 Monate
Marspet
Marspet

Mir stehts bis hier Danke!

Vor 4 Monate
Timm Giesbers
Timm Giesbers

Wie traurig, was Sucht immer wieder für Schicksale hinterlässt. Diese Geschichte rüttelt einen wirklich wach...

Vor 4 Monate
BuvyLony
BuvyLony

Danke Timm! Ich hoffe ich konnte damit einigen Mut machen.

Vor 4 Monate
Merle Karpenstein
Merle Karpenstein

Mein Großvater ist 2004 auch an Folgen seiner Alkoholsucht gestorben. Ich durfte ihn nie persönlich kennen lernen, und er war auch nicht auf der Hochzeit meiner Eltern. Aus den Erzählungen höre ich immer nur raus, dass er die Familie zerstört hat. Er hatte angefangen zu trinken, nachdem seine Tochter gestorben ist und daraufhin ist meine Oma mit meiner Mutter und meinem Onkel irgendwann "abgehauen", haben den Kontakt abgebrochen. Man merkt jetzt immer noch, was für Spuren seine Krankheit hinterlassen hat. Und dann ist man auf einer Party und Leute wollen einen zwingen, Alkohol zu trinken, und verstehen nicht, warum man denn "so schnell fertig mit dem saufen" ist... Also echt riesen Lob, dass ihr zu dem Thema eine Doku gemacht habt & Marspet hat echt eine schöne Art, zu erzählen und zu interviewen!

Vor 4 Monate
Hackmannhasstaudi
Hackmannhasstaudi

@Lena Paradoxerweise machst du dir offensichtlich mehr Gedanken über den Alkoholkonsum bzw dessen Vermeidung als alle anderen die das nur mit einem schmunzeln hinnehmen.

Vor 4 Monate
Tinitu Stoessel
Tinitu Stoessel

Hey bei mir lief das ungefähr genauso ,nur das ich meinen Opa kenne und er noch lebt...aber nach einem eleptischen Anfall geistig nicht mehr zugänglich. Ich glaube das die Angehörigen noch über Generationen damit zu kämpfen haben ,ich als Enkelin habe bis heute Probleme damit und trinke auch deswegen keine Alkohol ...meine Freunde verstehen das überhaupt nicht.Das nervt das Alkohol so leicht zu gänglich für Jugendliche ist und es so normal ist es zu trinken

Vor 4 Monate
Lena Krieger
Lena Krieger

Ich trinke garkein alkohol, bin 18 Jahre und werde in so vielen situationen "doof" angeschaut wenn ich sage das ich lieber wassee möchte und werde als langweilig betitelt was mich sehr stört, dass alkohol so eine große und wichtige rolle bei vielen spielt🙈

Vor 4 Monate
Marspet
Marspet

Hey Merle, das tut mir Leid zu hören! Alkoholsucht zerstört leider viele Familien. Ich finde es sehr stark von dir, dass du deine Geschichte hier offen mit der Community teilst. Falls du mal das Bedürfnis verspüren solltest, (anonym) mit jemanden darüber sprechen zu wollen, schau doch gerne mal in die Infobox. Und vielen Dank fürs Lob!

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Danke, dass du deine Geschichte mit uns teilst. Das ist sehr mutig und stark! Deine Geschichte wird bestimt von anderen gelesen, die in einer ähnlichen Situation sind. Das hilft und gibt Kraft.

Vor 4 Monate
galaxiid
galaxiid

9:00 schmaler grad auf dem du gehst. kann aus erfahrung sagen, dass man als kind alkoholkranker elternteile ganz besonders achtsam sein muss, nicht in ähnliche muster zu fallen.

Vor 4 Monate
galaxiid
galaxiid

Marspet Fakt ist, dass ein Drittel der Kinder Suchtkranker Eltern selbst Suchtkrank werden.

Vor 4 Monate
MightyMermaid
MightyMermaid

Sehe ich auch so, denn eine gewisse gentische Prädisposition ist leider nachgewiesen so dass man als Kind aus einer Familie mit Suchthintergrund besonders achtsam sein sollte. Die Szene hat mich daher doch etwas überrascht. Ich finde es tagsüber und in so einer Interviewsituation unangebracht, aber das muss sie letztlich selbst wissen.

Vor 4 Monate
Marspet
Marspet

galaxiid In erster Linie sollte denke ich jeder aufpassen, nicht solche Muster zu verfallen. Dass da von Alina „ganz besonders“ mehr Aufmerksamkeit erwartet wird, „nur“ weil sie so einen Fall in der Familie hat, finde ich persönlich nicht richtig. Und wie auch im Film klar wird, Alina kann sehr gut damit umgehen - und ich denke, das ist das worum es geht: wie jeder für sich selbst damit umgeht.

Vor 4 Monate
Saadet
Saadet

Danke Alina, dass du deine Geschichte mit uns geteilt hast. Stark und mutig!

Vor 4 Monate
Çepni 28
Çepni 28

Ich bin grad voll besoffen und hab mir das an geguckt drnle das dass lächerlich ist weill bin selber alkolika das genuß ist einfach unsterblich

Vor 4 Monate
Hackmannhasstaudi
Hackmannhasstaudi

Warum ist das stark und was ist daran mutig?

Vor 4 Monate
BuvyLony
BuvyLony

Danke Saadet! :)

Vor 4 Monate
Marspet
Marspet

Saadet ❤️

Vor 4 Monate
DeamBeam
DeamBeam

Mein Vater war auch ein paar mal im Krankenhaus, weil er zu viel getrunken hatte. Und dann hatte er mal eingesehen, wenn er so weiter machen wird, wird er nicht mehr lange leben und danach hat er sich therapieren lassen und ist jetzt seit nem jahr alkoholfrei. :)

Vor 4 Monate
Mediale Reizüberflutung
Mediale Reizüberflutung

Schon hart seienen Vater so zu sehen.... Viel Glück wünsche ich ihm :)

Vor 4 Monate
Jajuhuu
Jajuhuu

Das freut mich sehr für dich und ich drück dir die Daumen, dass es so bleibt. Alles alles Gute für dich!

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Das freut uns sehr für deinen Vater, aber auch für dich! Deine Geschichte macht bestimmt einigen sehr viel Mut, daher danke fürs erzählen!

Vor 4 Monate
Lola
Lola

Meine Eltern trinken jeden Abend (nicht grade wenig) und das macht mich irgendwie traurig..

Vor 4 Monate
Lola
Lola

+Jajuhuu Danke..

Vor 3 Monate
Jajuhuu
Jajuhuu

@Lola michaelis Es gibt noch eine speziellere Anlaufstelle, die sich "Alanon" nennt. Alanon ist eine Institution für Menschen mit alkoholkranken Angehörigen oder Freunden. Die bieten Internetseiten, auf denen man chatten und sich austauschen kann, außerdem gibt es Gesprächsgruppen in fast allen größeren Städten. Besonders auch für Kinder von alkoholkranken Eltern gibt es Gruppen und Foren. Ich wünsch dir alles Gute, Lola und ich kann gut verstehen, dass dich das traurig macht.

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Das tut uns leid zu hören. Du kannst dir jederzeit Hilfe holen, wenn dich diese Situation überfordert. Du könntest zum Beispiel bei der Telefonseelsorge anrufen unter der Rufnummer 0800/111 0 111 und 0800/1110 222 sowie 116 123. Sie berät kostenfrei, anonym und ist immer zu erreichen. Der Anruf hier findet sich weder auf deiner Telefonrechnung noch im Einzelverbindungsnachweis wieder. Statt anzurufen kannst du auch mit den Menschen dort chatten und sie Hilfe fragen, wenn du Hilfe bekommen möchtest: http://online.telefonseelsorge.de/index.php

Vor 4 Monate
Sarah
Sarah

Ich kann das alles einfach zu gut nachvollziehen, hab meine Mama auch vor fast einem Jahr wegen dem Alkohol verloren :/

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Das tut uns sehr leid. Danke aber, dass du die Kraft findest deine Geschichte hier zu teilen. Wir wünschen dir für die Zukunft ganz viel Kraft.

Vor 4 Monate
Yumi Marie
Yumi Marie

Ich persönlich trinke kaum Alkohol. Bier, Wein, Schnaps, etc. schmeckt mir einfach nicht. Auf der Hochzeit eines Bekannten hatte ich einen Sekt und das hat mir auch gereicht. Alkohol trinken fand ich nie cool und das wird es auch nie sein. Trinkspiele sind auch nicht cool. Es geht nicht darum sich abzuschießen; es geht mir um bewussten Genuss. Trotzdem wird man immer wieder komisch angesehen.

Vor 4 Monate
Der Eindarmige
Der Eindarmige

+Yumi Marie ja klar in Ordnung. Ich fande nur dieses ,,beherrscherische bzw. aufdrängende in deinem Kommi etwas unpassend

Vor 4 Monate
Der Eindarmige
Der Eindarmige

+reporter ja natürlich ist das ein gesellschaftliches Problem, das habe Ich auch nie bestritten nur dieser Ton: ,,nein Alkohol ist nicht cool und nur zum Genuss da“ etwas irritierend da es ja praktisch den anderen auch zu diesem Denken zwingt bzw. es ihnen aufdrängt, genau so wie es eigentlich nicht sein sollte

Vor 4 Monate
Yumi Marie
Yumi Marie

+Der Eindarmige Das ist meine persönliche Meinung. Du denkst anders darüber? Ok. Damit habe ich kein Problem. Jeder darf seine Meinung äußern.

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Beziehungsweise: Danke für deine Meinung, Yumi! Und natürlich kann das jeder sehen, wie er will, Hansa, aber letztlich darf die Meinung auch erlaubt sein, dass Alkohol nicht cool ist. Und ja, dass Menschen, die keinen Alkohol trinken, auf Feiern komisch angeschaut oder erstaunt gefragt werden: "was, du trinkst KEINEN Alkohol" - auch das ist Teil der Wahrheit. Alkoholkonsum ist nun mal gesellschaftlich sehr anerkannt. Da auch mal einen kritischen Blick drauf zu werfen, schadet sicher nicht. Mit "urteilen" hat das unserer Meinung nichts zu tun.

Vor 4 Monate
Der Eindarmige
Der Eindarmige

Kann doch jeder Mensch sehen wie er will und darüber hast du nicht zu urteilen

Vor 4 Monate
Hitman
Hitman

Wieso wird bei mir zwar gefragt, aber ansonsten bekomme ich eigentlich nur Anerkennung für's nicht trinken. Wäre das nicht der Fall, würde ich vllt sogar schon wieder paar alk. Getränke genüsslich konsumieren.

Vor 4 Monate
miefmuffel
miefmuffel

Mein Vater war Alkoholiker, hat 10 Jahre heimlich getrunken und hat den Entzug ohne Fremde Hilfe geschafft. Das war vor einem Jahr. Dennoch sind die Folgen bei mir im Nachhinein verheerend. Ich hasse Alkohol abgrundtief, vermeide Orte wo dort viel getrunken wird (Disco, Volksfeste etc.) , trinke gar kein Alkohol (viele haben kein Verständnis, dass man KEIN Alkohol trinkt) und Grenze mich ehemaligen Freunden ab, die viel trinken und feiern. Ich bin trotzdem sehr stolz auf meinem Vater, der jetzt gesund lebt.

Vor 4 Monate
Pommerscher Greif
Pommerscher Greif

Würde gern mal ein Bier mit ihm trinken

Vor 3 Monate
Beccy _BvB
Beccy _BvB

So gehe ich auch mit Alkohol um seit dem mein Vater tot ist.

Vor 4 Monate
TheMisseasybella
TheMisseasybella

Mir geht es genau so! Mein Vater ist auch seit einem Jahr ohne Alkohol und es ist viel viel besser geworden! Mir geht es auch genauso, will in keine Disko usw. und habe inzwischen nur noch Freunde die akzeptieren dass ich keinen Alkohol trinke oder gleich Leute die selbst nichts trinken. Das hilft mir schon, da ich oft auch Leute gekannt habe die kein Verständnis dafür hatten dass ich keinen Alkohol trinke. LG und ich bin auch extrem stolz auf meinen Papa! 😊

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Danke für deine sehr persönliche Geschichte und dein Vertrauen, das hier zu erzählen und mit uns zu teilen. Das ist mit Sicherheit nicht leicht, alles so zu verarbeiten! So wie du es schilderst, bist du zurecht stolz auf deinen Vater! Das ist toll, dass er es geschafft hat. Aber sich Hilfe zu holen, ist auch nicht schlimm. Man muss nicht immer alles alleine schaffen. Und manchmal ist es vielleicht auch wichtig und richtig, "Experten" ran zu lassen. Sich helfen zu lassen, das ist und sollte ganz normal sein!

Vor 4 Monate
fmbo92
fmbo92

Ich lerne gerade für das Medizinexamen und bei mir im Lernkompendium wird von 5% der Deutschen, die im letzten Jahr keinen Alkohol angerührt haben gesprochen, ich meine die Altersgruppe war dabei etwas weiter gefasst. Interessant daran ist, dass es sich bei 4 von 5 dieser Abstinenten um trockene Alkoholiker handelt. Das macht die Zahl für mich noch krasser. Es ist echt merkwürdig wie viele Drogen bei uns instinkiv eine Ablehung hervorrufen, der Bierkasten im Keller aber immer bereit steht.

Vor 4 Monate
SchneefloekKchen
SchneefloekKchen

Drogen werden denke ich hauptsächlich vor dem Hintergrund unserer modernen gesellschaftlichen Prägung abgelehnt. An und für sich strebt der Mensch schon immer nach Rauschzuständen. Konsum von bewusstseinsverändernden Pflanzen und Stoffen aller Art findet sich auf sämtlichen Kontinenten durch die Menschheitsgeschichte hinweg.

Vor 4 Monate
The Rü
The Rü

Die Zahl ist ja richtig erschreckend! Schon schlimm, dass diese Droge derart sozial anerkannt ist und man sogar meist wie ein bunter Hund dasteht, wenn man den Konsum ablehnt. :|

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Die Zahlen und Statistiken zum Thema Alkoholkonsum haben uns auch ziemlich erschreckt.

Vor 4 Monate
Markus
Markus

Findet Nimo hahaha 3:12

Vor 4 Monate
The Rü
The Rü

Markus, der Originaltitel lautet "Finding Nemo" und auf englisch spricht man es "Nimo" aus. :P

Vor 4 Monate
Markus
Markus

ja klar aber hatte bei Nimo gerade eher an den rapper gedacht, anstatt an Nemo dem film hahah

Vor 4 Monate
Marspet
Marspet

Markus Wer wird da nicht schnell zum Kind? :D

Vor 4 Monate
Kaja Weis
Kaja Weis

Ich bin mit einer Drogensüchtigen Mutter groß geworden und kann sie zum Teil sehr gut verstehen. Zum Teil würde ich sagen dass ich dennoch eine schöne Kindheit hatte, weil meine Mutter trotzdessen versucht hat uns Kindern ein schönes Leben zu geben. Dennoch hat man, wenn man andere Familien gesehen hat, einen großen Unterschied gemerkt. Wir waren viel auf uns allein gestellt, wir hatten immer viel Besuch und Partys bei uns zu Hause. Ich habe aber nie mitbekommen wie sie Drogen genommen hat oder einen wesentlichen Unterschied in ihrer Art gemerkt. Als ich 13 war habe ich es erfahren und ab da wurde es für mich eigentlich schlimmer. Immer wieder Entzug und Entgiftung, Geldprobleme und die Scham anderen davon zu erzählen und dadurch einfach niemanden zum reden zu haben. Mittlerweile kann ich mit dem Thema sehr gut umgehen, habe auch sehr guten Kontakt zu meiner Mutter, aber das war nicht immer so.

Vor 4 Monate
Jajuhuu
Jajuhuu

Ich wünsche dir weiterhin alles erdenklich Gute! Danke fürs Teilen!

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Das ist auch eine heftige Geschichte. Und es ist stark und mutig, dass du sie hier mit uns teilst. Und danke, dass du das Vertrauen hast, sie hier zu erzählen und damit auch Menschen, die in einer vielleicht ähnlichen Situation sind, zeigst: man steht nie alleine da. Wir freuen uns, dass du für dich und mit deiner Mutter einen Weg gefunden hast.

Vor 4 Monate
Kaja Weis
Kaja Weis

+Jannik 8888 Achne, ist Zucker oder Kaffee auch. Hier wurde aber explizit vom Alkoholiker geredet. Soll ich hier aber genau schreiben welche Drogen meine Mutter konsumiert hat, wenn es eben kein Alkohol war? Das muss denke ich nicht sein.

Vor 4 Monate
Jannik 8888
Jannik 8888

Alkohol ist eine Droge

Vor 4 Monate
Melissa Faust
Melissa Faust

Spannender Einblick von Alina und interessant, dass sie auch mal ein Bier trinkt. War mal bei ner BZGA Veranstaltung zu „Kenn dein Limit“ und habe viele getroffen, die eine ähnliche Erfahrung wie Alina durchgemacht haben und komplett gar nicht trinken. Generell nervt mich die Rechtfertigungspflicht wenn man nicht mittrinken will. Kenne das durchaus aber auch bei Zigaretten. Super Thema, Marspet!

Vor 4 Monate
The Rü
The Rü

Angesichts der (möglichen) Folgen sollten sich eher die Konsumenten rechtfertigen. Es nervt mich auch tierisch, dass man seltsam angeschaut wird, wenn man _keine_ Drogen konsumiert. Aber das ist ja beim Essen von Tieren ähnlich; es ist eben "normal".

Vor 4 Monate
Ruediger Marks
Ruediger Marks

Ich bin Papa von 2 Kindern (7 & 11) und stand bis 2013 im schweren Alkoholkonsum. 2013 habe ich dann nach einem Schlüsselerlebnis mit meiner Tochter beschlossen, diesen Zustand zu beenden und bin freiwillig über eine Ortsnahe Suchtberatung in eine 4 monatige Entwöhnung gekommen. Es war sehr hart, aber ich fand den Weg zu mir zurück und habe nach der Therapie den kompletten Absprung vom Alkohol geschafft. 2015 kam dann die Auffrischungs Therapie, an gleicher Stelle - noch mal 4 Monate. Das Trockensein festigen und die eigenen tiefen Probleme angehen. Heute bin ich über 5 Jahre konstant trocken, habe seitdem keinen Alkohol mehr angerührt und bin für meine Kinder wieder klar und zugänglich. Verantwortung eines Papa seins. Für mich eine unbezahlbare Erfahrung aus diesem Sumpf rausgekommen zu sein. Ich achte akribisch darauf, nicht mehr mit Alkohol und auch mit Produkten wo Alkohol enthalten ist, in Berührung zu kommen. Ich habe diesen harten Weg ganz alleine gemeistert und bin stolz auf das, was ich bis heute erreicht habe.

Vor 4 Monate
Pommerscher Greif
Pommerscher Greif

Darauf ein Pils

Vor 3 Monate
bibi ostsee
bibi ostsee

Gratuliere....und alles alles Gute

Vor 4 Monate
C G
C G

Dein Text rührt mich zu Tränen. Deine Kinder können glücklich sein, dass sie dir wichtiger waren als der Alkohol.

Vor 4 Monate
Katharina S.
Katharina S.

Glückwunsch und großen Respekt!

Vor 4 Monate
Diana42
Diana42

Wow, echt toll! 👏🏻 meinen größten Respekt und alles Gute!

Vor 4 Monate
Julia M
Julia M

Ehrlich großes Dankeschön für dieses Video. Ich kann sehr mit ihr mitfühlen. Bei uns selbst im engeren Kreis gibt es einen solchen Fall.. dieser hat nur leider noch nicht eingesehen, dass er eine Krankheit hat. Man wird immer einfach nur belächelt und nicht ernst genommen wenn man dieses Thema anspricht. Die Gesellschaft möchte nicht wahr haben, was für schlimme Folgen diese Sucht haben kann. Dazu zählt auch der psychische Druck den Angehörige dabei erfahren.. so blöd es klingt, aber wenn die Person ihr Problem nicht erkennt und sich auch nicht helfen lassen möchte, sollte man sich aus der Situation rausziehen. Sonst macht man sich selbst nur unheimlich fertig damit. Alina ist eine sehr starke junge Frau. Ich habe einen riesen Respekt vor ihr, dass sie so offen darüber sprechen kann. Ich wünsche ihr alles erdenklich Gute.

Vor 4 Monate
BuvyLony
BuvyLony

Vielen lieben Dank Julia! Ich kann deine Aussagen nur unterschreiben, vor allem dass man wenig ernst genommen wird. Wir haben immer wieder gesagt bekommen "Macht ihr denn gar nix?" oder "Das kann doch nicht sein, da muss man doch was machen können" und auch "So schlimm wird's schon nicht sein, ich trink ja auch." Verständnis kam meist erst dann auf, als diese Menschen selbst mit meinem Vater konfrontiert waren oder als es schon zu spät war - da kam dann plötzlich ganz viel Mitleid. Ich bin überzeugt, dass wir alles in unserer Macht stehende getan haben und über Unverständnis und dummen Kommentaren muss man einfach drüber stehen. :)

Vor 4 Monate
Hans Wurst
Hans Wurst

Daumen hoch, wer das Video besoffen guckt.

Vor 4 Monate
DieBakterie
DieBakterie

Junge diese Anna sagt dass es eine Erlösung sei ,dass ihr Vater gestorben ist... Jetzt mal ehrlich ... IST DAS NORMAL? Aber trotzdem ne gute Reportage 👍

Vor 4 Monate
Jajuhuu
Jajuhuu

@BuvyLony Das tut mir echt leid und ich wünsche dir, dass du das weiter gut für dich verarbeiten kannst. Alles Gute!

Vor 4 Monate
BuvyLony
BuvyLony

Danke Reporter, Das kann ich nur genauso unterschreiben :) Ich habe lange getrauert und würde mir natürlich wünschen, dass mein Vater noch leben würde und nie süchtig geworden wäre. Es gibt viele Situationen, in denen ich mir wünschen würde, dass mein Vater dabei sein könnte. Wenn du über drei Jahre hinweg siehst, wie dein Vater sich selbst und seine Familie zerstört, du täglich von deinem Papa verletzt wirst, weil er dich anschreit und dir Sachen an den Kopf wirft, die abwegiger und verzweifelter nicht sein könnten und dadurch ein "normaler" Alltag nicht mehr ansatzweise möglich ist - dann ist es eine Erleichterung nach so langer Zeit einen Schlussstrich ziehen zu können.

Vor 4 Monate
Jajuhuu
Jajuhuu

@reporter Super Antwort! Das möchte ich dreimal dick unterstreichen ; )

Vor 4 Monate
Liradu2
Liradu2

Tja das ist ein Tabuthema über das viele nicht reden. In Club der roten Bänder wurde es mal angesprochen, dass der Tod auch für Angehörige eine Erlösung sein kann. Klar ist der Tod scheisse, aber wenn JAHRELANG nur noch auf beiden Seiten gelitten wird und der Suchtkranke es nicht rausschafft und die anderen damit psychisch kaputt macht...ja dann kann es eine Erlösung sein.

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Dass Anlina davon spricht, dass sie den Tod auch als eine Art Erlösung erlebt hat, heißt nicht, dass sie nicht auch sehr traurig war oder unter dem Tod gelitten hat. Das wird in der Reportage ja sehr deutlich. Wenn Menschen beim Tod eines geliebten Menschen Worte, wie Erleichterung oder Erlösung benutzen, dann bezieht sich das häufig auf den Prozess einer sehr langen Krankheit. Jeder Mensch verarbeitet eine solche Situation sehr individuell. Möglicherweise kann man das erst nachvollziehen, wenn man einen solchen Prozess des Abschied-Nehmens selbst erlebt hat. Trauer und Traurigkeit sind Emotionen die nicht im Widerspruch stehen müssen zu einem Gefühl der Erleichterung, wenn der Leidensprozess eines Menschen, den man intensiv erlebt und mit durchlitten hat, irgendwann vorbei ist.

Vor 4 Monate
DieserBlackout
DieserBlackout

Ich finde es super das ihr dieses Thema genommen habt ich finde es ziemlich interessant das Thema. Ich bin schon 16 über 2 Monate und bin froh das ich noch nie ein Schluck alkohol getrunken habe durch dieses Video werde ich noch Länger kein alkohol trinken.

Vor 4 Monate
T to the imme
T to the imme

Meinen Respekt, ich vermute mal dass viele junge Leute in Deutschland bestimmt vor 16 Alkohol trinken.

Vor 4 Monate
reporter
reporter

wow!

Vor 4 Monate
DieserBlackout
DieserBlackout

+Max Jogwich kann auch sein das ich so negativ über alkohol denke da zbs mein Onkel ziemlich viel Alkohol trinkt.

Vor 4 Monate
Max Jogwich
Max Jogwich

Jedem das seine. Heißt ja nicht, dass du direkt abhängig wirst. Will aber hier nicht für Alkohol werben!

Vor 4 Monate
ida_wldr
ida_wldr

Sehr, sehr tolle Reportage. Ein sehr ernstes Thema das viel zu wenig oft angesprochen wird

Vor 4 Monate
Creative Instinct
Creative Instinct

Können wir dieses Scheiß-Gift nicht endlich ausradieren?

Vor 4 Monate
TQ BD
TQ BD

#LegalizeCannabis

Vor 4 Monate
MexX
MexX

Als Substitotionsmittel.

Vor 4 Monate
CraZy291
CraZy291

und was soll das gegen Alkoholsucht bringen?

Vor 4 Monate
MexX
MexX

#LegalizeErdbeereis

Vor 4 Monate
Irgendein Mensch
Irgendein Mensch

#LegalizeAllDrugs

Vor 4 Monate
Marlx
Marlx

endlich, auf so eine reportage habe ich von euch noch gewartet. wie immer top!

Vor 4 Monate
Marspet
Marspet

Freut mich, danke!

Vor 4 Monate
reporter
reporter

Danke für das Lob!

Vor 4 Monate
Pat Wallaby
Pat Wallaby

Meiner auch.

Vor 4 Monate
Inosokope85
Inosokope85

Mein Beileid.

Vor 4 Monate
Tee-Tech-Tinick
Tee-Tech-Tinick

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Vor 4 Monate

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